Rabinal: Schule "Achi"


1997
Eine Gruppe von freiwilligen Helfern aus Österreich (Daniela Angerer,
Franz Haringer, Monika Luttinger, Anneliese Mallinger, Reinhold
Reisinger, Daniela Schönbauer, Brigitte Liska, Gust Liska) begibt sich
nach Rabinal um eine weitere Maya-Schule zu bauen. Dort soll neben
Spanisch auch in der Stammessprache "Achi" unterrichtet werden.

Sie können bei der Familie von Senor Julio wohnen. Nach Planbespre-
chung mit dem Baumeister und Besorgung der Werkzeuge kann schon
am zweiten Tag mit dem Bau begonnen werden. Freiwillige Helfer aus
dem Dorf waren wieder dabei. Nach drei Wochen sind alle Mauern der
zwei Klassen und der beiden WC's bis zur Fensterunterkante, die Zwischenmauern und eine Außenmauer bis Dachhöhe fertig. Die noch verbleibende Abschlussarbeit wird durch die Indigenas ("Indios") selbst vorgenommen. Im Endausbau soll die Schule 10 Klassen haben.

Das Grundstück wurde über einen Arbeitskreis bei Hannover finanziert,
die finanziellen Mitteln für das Schulgebäude wurden durch Spenden an Gruppenmitglieder von Privatpersonen, Kirchen-Kollekten, Vereinen und Arbeitskreisen (freiwillige Selbstbesteuerer auch aus Peuerbach) aufge-
bracht.

Von Jahr zu Jahr - je nach Spendenbestand - werden weitere Klassen dazugebaut.

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